Aufstellungsarbeit, was ist denn das?

In der Familienaufstellung können unterbewusste Zusammenhänge, Verstrickungen, Machtverhältnisse und andere Dynamiken innerhalb einer Familie und auch innerhalb anderer Beziehungen dargestellt, erkannt und geklärt werden.

Dazu wählt ein*e Teilnehmer*in aus der Gruppe Personen aus, die in der aufzustellenden Thematik sie selbst und die anderen Beteiligten repräsentieren und positioniert sie im Raum.

Diese Stellvertreter nehmen in ihren Rollen Gedanken und Gefühle der von ihnen repräsentierten Personen wahr und können sie beschreiben. Dadurch können unterbewusste Verstrickungen und Dynamiken erkannt werden.

Innerhalb dieser Aufstellung kann nun mit Hilfe der Leiterin eine Klärung erfolgen, die auch nach der Aufstellung positiv in das Leben der/des Aufstellenden hineinwirkt.

Im Einzelgespräch kann eine Aufstellung mithilfe von kleinen Figuren gemacht werden. Bei dieser Form fehlt zwar das Element der Beschreibung durch die Protagonisten, eine Klärung bezüglich der Fragestellung ist dennoch möglich.