Über mich

Sabine

Wie die Homepage schon sagt, heiße ich Sabine Stabel. Ich wurde 1968 geboren und wuchs sehr behütet in einer Kleinstadt auf.

Schon als Kind und Jugendliche hatte ich eine ausgeprägte Wahrnehmung – den Begriff Hochsensibilität kannte man damals noch nicht.

Mein Studium der Pädagogik und Psychologie an der FU Berlin unterbrach ich nach dem Vordiplom, es folgte eine Familienphase und nach 7 Jahren die Trennung von meinem ersten Mann. In dieser aufreibenden und schwierigen Zeit fand ich Unterstützung und Hilfe bei meiner heutigen Mentorin und Lehrerin Nicole Rixgens und kam zum ersten Mal mit Aufstellungsarbeit in Kontakt.

In den nun folgenden Jahren hatte ich das Glück, immer weiter an mir arbeiten zu dürfen und mich selbst immer besser kennen (und lieben & achten) zu lernen!

Ich habe dabei verschiedene Möglichkeiten ausprobiert – angefangen mit Affirmationen, über Meditation und Gesprächstherapie, bis zu geführten Trance-Reisen. Es gibt ja so viele Wege zu sich selbst! Was ich persönlich aber am meisten mag, ist die einfache Klarheit, die die Aufstellungsarbeit bringt.

In meiner jetzigen beratenden Arbeit fließen daher verschiedene Elemente ein, je nachdem, was mir für die Thematik passend erscheint und was die Klientin oder der Klient auch möchte. Ein Schwerpunkt liegt dabei gleichwohl im Aufstellen von Themen, Personen oder auch Krankheitsbildern – aber manchmal ist für einen Menschen auch ein anderer Weg hilfreicher.

Mein Ansatz ist

Der einzige Mensch, den Sie in Ihrem Leben verändern können, sind Sie selbst!

Das ist der Ausgangspunkt jeder Veränderung. Sie können weder Ihre Eltern noch Ihre Kinder, weder Ihre*n Partner*in noch Ihre Freund*innen, weder Ihre*n Chef*in noch Ihre Arbeitskolleg*innen verändern. Doch in dem Moment, wo Sie beginnen sich selbst mit Achtung und Selbstliebe anzuschauen und für sich Situationen oder Beziehungen klären, wird auch Ihr Umfeld reagieren.

Stellen Sie es sich vor wie ein Uhrwerk: sobald Sie ein kleines Rädchen verstellen, reagiert das ganze Uhrwerk darauf. Das ist so. Ich habe die Erfahrung selbst viele Male gemacht.

Es ist so erstaunlich einfach: ich brauche nur auf mich selbst zu schauen und bei mir selbst anzufangen – das ist schaffbar. Alle anderen Menschen oder sogar die ganze Welt verändern zu wollen – das ist doch wohl ein bisschen größenwahnsinnig.

Es gibt eine schöne Geschichte aus dem ZEN-Buddhismus, die ich an dieser Stelle einfügen möchte:

Stellen Sie sich vor, Sie stehen barfuß mitten auf einer Straße, die überall mit spitzen Scherben übersät ist. Leider führt diese Straße genau dorthin, wo Sie etwas Wichtiges zu erledigen haben – Sie müssen sich also etwas zu Ihrem Barfuß-Scherben-Problem einfallen lassen. Da kommt irgendjemand vorbei und sagt Ihnen, dass er Ihnen massenweise dickes Leder zur Verfügung stellen könnte. Und Sie haben nun zwei Möglichkeiten: nämlich die ganze Straße mit Leder zu überziehen oder aber sich aus bedeutend weniger Ledermaterial ein paar Schuhe anzufertigen. Was werden Sie tun?

So sehe ich das: Wir sind nicht dafür verantwortlich, unsere Mitmenschen zu verstehen, zu verändern oder ihnen den Weg zu ebnen – und ebensowenig dafür, die Welt zu verändern (=den ganzen Weg mit Leder überziehen). Wir sind für unsere „Schuhe“ verantwortlich, und diese Verantwortung tatsächlich zu übernehmen, um den eigenen Weg gehen zu können, dabei möchte ich Ihnen mit meiner Arbeit helfen.